Willkommen im Blog des XEO-Teams. Hier finden Sie Meinungen, Denkanstöße und persönliche Lieblinge der XEOs: originelle Kampagnenideen, wegweisende Weblösungen, herausragendes Design, moderne Markenführung, die Arbeitswelt von Morgen uvm.
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Der kanadische Majonäsenfabrikant Hellman´s fährt voll auf dem „Eat local“-Trend. Konsumenten sollen sensibilisiert werden, bewusster einzukaufen und auf Nahrungsmittel zu setzen, die in der Umgebung erzeugt werden. Ob es sich um einen Fall von „Greenwashing“ handelt (die Majomacher gehören zum Gemischtwarenriesen Unilever) oder um respektables ökologisches Engagement, soll hier nicht erörtert werden. Das knapp 3-minütige Video, dass Ogilvy Toronto zum Thema produziert hat, ist jedoch mehr als einen Blick wert: Realisiert in einer komplexen Produktionsumgebung mit Maya, After Effects, Illustrator, XSI und Flame entstand ein opulentes Augmented Reality-Video. Selten vereinigen sich ideenreiche Konzeption, tolle Grafik und souveräner Einsatz der technischen Hilfsmittel zu einem so überzeugenden und ästhetischen Kommunikationserlebnis.
Hellmann´s - It´s Time for Real from CRUSH on Vimeo.
Ist Bannerwerbung im Internet wirklich tot? Einen Beitrag, der diese verbreitete Meinung anzweifelt, gibt es bereits an anderer Stelle in diesem Blog. Ein weiteres Beispiel, wie intelligent gemachte Banner funktionieren können, liefert die Firma Apple. Für die Website der New York Times adaptierte Apple ihre bekannten „Get a mac“-Spots und verknüpfte dafür Bewegtbild, Dialog und die typischen Bannerformate in einer aufmerksamkeitsstarken und unterhaltsamen Dramaturgie.
Apple Video-Banner in der New York Times
Wie interessiert man Kunden für seine Einbauküchen? Zum Beispiel, indem man die Ereignisse und Missgeschicke der letzten Party erzählt. Ikea macht das auf seiner Website in Form von kurzen Videos. Sehenswert werden die Episoden, weil alle Filme rückwärts ablaufen. Ikea nennt die Bewegtbild-Präsentation konsequent „Entdecke deine Küche von Z-A“. Im Vordergrund steht die Unterhaltung, die Hinweise auf die Produkt-Highlights bleiben unaufdringlich. Ein weiteres Beispiel für die intelligente und interaktive Markenkommunikation des Möbelgiganten. Hier geht's zur Küchenparty:

Das Musikfernsehen ist tot, es lebe das (IP-) Musikfernsehen!
Beitrag von Heinz Mostert| 04. Juni 2009 22:57teilen twittern
28 Jahre nachdem im August 1981 mit der Ausstrahlung von 'Video killed the Radio Star' von den Buggels das MTV-Zeitalter begann, ist das klassische Musikfernsehen tot. Das Programm der Musiksender verkam zu einer Kakophonie aus nervtötenden Klingeltonwerbespots und Dating-Shows. Mit putpat.tv soll alles besser werden.
Internet killed the Musikfernsehen
Die Musikvideokultur ist weiter gezogen: ins Internet. Schon als das neue Jahrtausend kam und das Goldene Zeitalter des Musikfernsehen zu Ende ging, begann im Internet die Musikvideo-Revolution gleich an mehreren Fronten. Und mit YouTube war die Revolte perfekt.
Im Internet kam das Musikvideo zu neuen Ehren und neuer Bedeutung für die Selbstvermarktung nicht nur junger Nachwuchsbands. Auch das klassische Musikfernsehen nach dem Vorbild MTV findet seit tape.TV, joost, MyVideo-Musik-TV & co im Internet statt - nur besser! Dem User stehen vielfältige Filter- und Personalisierungsfunktionen zur Verfügung.
Bannerwerbung im Internet ist tot? Von wegen. Nicht mit der richtigen Idee.
Eine richtig gute hatte die belgische Agentur Boondoggle und konnte die belgische Dexia-Bank dafür begeistern. Die lässt für ihre Jugendmarke Axion frische Nachwuchsbands in ihren Werbebannern auftreten.
Der Clou: die Musiker spielen in engen Kästen, die den Formaten der Standardbanner entsprechen. Sehr amüsant, so macht sogar Bankenwerbung Spaß.
Eine gelungene und dabei ziemlich witzige Online-Kampagne ist The Eco Dance. In die Welt gesetzt hat sie das norwegische Unternehmen ICA, ein Hersteller von Vollwertnahrungsmitteln.
Die Kampagne setzt auf personalisierte Videos. Markenbotschafter und Held der Microsite ist Marius, ein Typ wie du und ich: ein paar Kilos zu viel, aber gut drauf, wie seine Tanzperformance zeigt.
Der Gag: Marius stellt seinen bewundernswerten Körper zur Verfügung, der Besucher gibt sein Gesicht dazu. Dafür macht er per Webcam ein Foto oder lädt schnell eins hoch. Nach ein paar einfachen Anpassungen tanzt das Alter Ego mit Marius’ Körper grazil über die Bühne. Natürlich kann man das persönliche Video nach dem Anschauen an Freunde und Bekannte schicken...
So funktioniert Online-Marketing richtig gut. Es geht um Emotionen statt um Produktleistungen und Nutzenargumente. Die Marke hält sich dezent im Hintergrund, gewinnt an Sympathie. Für die schnelle Verbreitung sorgen soziale Netzwerke. Selbst ausprobieren? Hier geht's zur Tanzstunde:
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