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- Twitter: What are you doing?
Erst wenn der letzte Follower gefunden,
die letzte Gruppe gebildet,
der letzte Tweet geschrieben,
werdet Ihr feststellen,
dass man Freunde nicht klicken kann.
Einige von Ihnen werden sie noch im Original kennen: Die gute, alte Weisheit der Cree Indianer vom letzten Baum, mit der die Ökobewegung in Deutschland in Bewegung kam. Sie lässt sich auch problemlos auf ein anderes Thema umtexten - das Phänomen der sozialen Netzwerke im World Wide Web. XING, Facebook, studivz, schülervz, Twitter - wie war das Leben eigentlich früher?

Das Musikfernsehen ist tot, es lebe das (IP-) Musikfernsehen!
Beitrag von Heinz Mostert| 04. Juni 2009 22:57teilen twittern
28 Jahre nachdem im August 1981 mit der Ausstrahlung von 'Video killed the Radio Star' von den Buggels das MTV-Zeitalter begann, ist das klassische Musikfernsehen tot. Das Programm der Musiksender verkam zu einer Kakophonie aus nervtötenden Klingeltonwerbespots und Dating-Shows. Mit putpat.tv soll alles besser werden.
Internet killed the Musikfernsehen
Die Musikvideokultur ist weiter gezogen: ins Internet. Schon als das neue Jahrtausend kam und das Goldene Zeitalter des Musikfernsehen zu Ende ging, begann im Internet die Musikvideo-Revolution gleich an mehreren Fronten. Und mit YouTube war die Revolte perfekt.
Im Internet kam das Musikvideo zu neuen Ehren und neuer Bedeutung für die Selbstvermarktung nicht nur junger Nachwuchsbands. Auch das klassische Musikfernsehen nach dem Vorbild MTV findet seit tape.TV, joost, MyVideo-Musik-TV & co im Internet statt - nur besser! Dem User stehen vielfältige Filter- und Personalisierungsfunktionen zur Verfügung.
Viele Online Shopper finden Bewertungen des Wunschprodukts anderer Käufer hilfreich. Bleibt die Unsicherheit, ob man der Meinung von Fremden trauen kann. Was wäre, wenn man gleich die eigenen Freunde um Rat fragen könnte? Eine neue Social-eCommerce-Lösung der amerikanischen Marketingagentur Fluid Inc. macht es möglich. Onlineshops können sie in ihr Shopsystem einbauen und geben dem Nutzer so die Möglichkeit, Kontakt zu seinen Facebook-Freunden aufzunehmen. Gemeinsam kann er sich über das Produkt austauschen, ohne den Shop zu verlassen.
Onlineshop-Betreiber erhoffen sich davon gleich mehrere Vorteile: Stimulierung des Kaufimpulses am „Point of Decision“, Intensivierung des Einkaufserlebnisses, Erhöhung des Traffics im virtuellen Verkaufsraum. Setzen sich solche Angebote durch, werden Marken sich weit intensiver um soziale Netzwerke kümmern müssen, um ihre Zielgruppen noch zu erreichen.
Die Zahl der Internetnutzer, die sich in sozialen Netzwerken bewegen, wächst schnell. Aktuelle Studien belegen, dass rund zwei Drittel regelmäßig Social Networks besuchen. Man schätzt, dass Surfer bereits 10 Prozent ihrer Zeit auf Plattformen wie MySpace, Facebook und Co. verbringen - Tendenz zunehmend.
Unternehmen und Marken können diesen Trend kaum ignorieren. Eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit und Sympathie für die Marke zu schaffen, sind Brand Communities. Sie folgen der Erkenntnis, dass Marken in Zukunft viel mehr in Dialog mit den Konsumenten treten müssen, anstatt ihre Botschaften über eine Einbahnstraßenkommunikation zu platzieren. Die besten Brand Communities orientieren sich stark an den Bedürfnissen der User, schaffen Identifikationsmöglichkeiten über Emotionen und lassen die Marke dezent im Hintergrund agieren.
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