Willkommen im Blog des XEO-Teams. Hier finden Sie originelle Kampagnenideen, herausragendes Design und wegweisende Weblösungen aus der Welt der Markenkommunikation. Persönliche Lieblinge des XEO-Teams, subjektiv zusammengestellt.
Zur Zeit wird gefiltert nach:communities - Filter zurücksetzen
Alles Twitter, oder was?
17. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Jochen Huppertz
Geht nirgendwohin, wo es wehtut – selbst wenn Web 2.0 dran steht.
Erst wenn der letzte Follower gefunden,
die letzte Gruppe gebildet,
der letzte Tweet geschrieben,
werdet Ihr feststellen,
dass man Freunde nicht klicken kann.
Einige von Ihnen werden sie noch im Original kennen: Die gute, alte Weisheit der Cree Indianer vom letzten Baum, mit der die Ökobewegung in Deutschland in Bewegung kam. Sie lässt sich auch problemlos auf ein anderes Thema umtexten – das Phänomen der sozialen Netzwerke im World Wide Web. XING, Facebook, studivz, schülervz, Twitter – wie war das Leben eigentlich früher?
Aber was ist, wenn manche Community entbehrlich wäre? Das XING vorrangig ein Emaildienst für private Nachrichten mit angehängtem Karriereprofil ist, dürfte von den meisten dort Registrierten so empfunden werden. Doch was ist mit den anderen? Kann man auf Twitter etwa verzichten? Aktuell geben mir zwei Dinge Grund zu dieser Annahme: Es sind der zurzeit in der Presse mächtig thematisierte Praktikumsbericht des 15-jährigen Matthew Robson sowie eine Studie von Ruf-Jugendreisen, erschienen im April. Beide fördern eine für manche überraschende Erkenntnis zutage: Jugendliche twittern nicht! Weil nur wenige diese Plattform überhaupt kennen – und denen, die sie kennen, das Ganze schlichtweg zu teuer oder zu unfrequentiert ist und sie genug alternative Kanäle zur Verfügung haben.
Warum erfreuen mich diese Ergebnisse? Nicht, weil ich davon überzeugt bin, dass sich Lebenszeit besser nutzen lässt. Bin ich zwar, aber das ist mein generationsbedingtes Pech/Glück. Sie erfreuen mich, weil sich meine dunkle Befürchtung zu gleißend goldenem Lichte erhellt, dass da vielleicht ein paar übereifrige First Mover und Berufsjugendliche etwas hypen, das möglicherweise als Randnotiz in die Geschichte des Internets eingehen wird. „Du twitterst nicht? Du bist so gestern, Junge. Oldschool. Analog. Du bist Museum, Alter.“ Was war noch mal Second Life?
Ganz ehrlich: Ich brauche das sinnfreie Simultangezwitscher nicht. Ich gehe lieber mit echten Freunden einen zwitschern (Sorry, ein Kalauer am Tag muss sein ...). Ich weiß, damit lebe ich gefährlich. Denn wenn man heutzutage etwas Kritisches über soziale Netzwerke sagt, widerfährt einem in Deutschland ähnliche Missbilligung oder gar Stigmatisierung wie bei der Verteidigung der Klinsischen Trainingslehre oder anderen schwergewichtigen Tabuthemen. Nein – das hier wird kein Social Community Bashing. Ich möchte sie nicht totreden und auch nicht missen. Ich nutze sie selbst. Aber man wird doch mal etwas zurechtrücken dürfen. Hey, die Welt des Web ist doch das Ende von Zensur und Selbstzensur. Der Erfolg über Hierarchie, Ideologie und Intoleranz.
Ich schlage hiermit meine Überzeugung ans digitale Kirchenportal: Der Mensch ist kein digi-soziales Wesen und er wird es auch nie sein! Er braucht Menschen. Nicht als Follower und Gruppenmitglied, sondern real. Der Mensch muss Menschen um sich haben, um sie zu sehen, zu hören, zu riechen, zu berühren, zu lieben, zu ärgern, zu bewundern, einzuweihen, auszuhorchen, mitzureißen. Selbst Jugendliche, diese Black Box aus der nächsten Generation Mensch, brauchen das. Ein Furz macht halt mehr Spaß, wenn Kumpels ihn hören und drüber lachen. Die erste Zigarette hinterm Haus raucht sich mit realen Freunden besser. Und die Schulter einer Freundin muss schon aus Fleisch, Muskeln und Knochen sein, um den Schmerz zu stemmen, den der süße Typ aus der 9c verursacht hat.
Das ist alles nicht neu, aber es muss noch mal gesagt werden. Denn in Zeiten des Hypes ist das ekstatische Gebrüll oftmals so laut, dass der gesunde Menschenverstand verstummt. Es leben die social communities! Sie sind eine Bereicherung. Aber kein Ersatz. Vergesst das echte Leben nicht. Es gibt viel mehr zu verpassen als zu entbehren. Und macht es mit der Nutzung von Twitter wie die Jugendlichen – hingehen, anschauen und wieder abhauen. Denn niemand sollte freiwillig dahin gehen, wo es weh tut. Mit Ausnahme von Stürmern natürlich.
Das Musikfernsehen ist tot, es lebe das
(IP-) Musikfernsehen!
04. Juni 2009 | Beitrag erstellt von Heinz Mostert
28 Jahre nachdem im August 1981 mit der Ausstrahlung von 'Video killed the Radio Star' von den Buggels das MTV-Zeitalter begann, ist das klassische Musikfernsehen tot. Das Programm der Musiksender verkam zu einer Kakophonie aus nervtötenden Klingeltonwerbespots und Dating-Shows. Mit putpat.tv soll alles besser werden.
Internet killed the Musikfernsehen
Die Musikvideokultur ist weiter gezogen: ins Internet. Schon als das neue Jahrtausend kam und das Goldene Zeitalter des Musikfernsehen zu Ende ging, begann im Internet die Musikvideo-Revolution gleich an mehreren Fronten. Und mit YouTube war die Revolte perfekt.
Im Internet kam das Musikvideo zu neuen Ehren und neuer Bedeutung für die Selbstvermarktung nicht nur junger Nachwuchsbands. Auch das klassische Musikfernsehen nach dem Vorbild MTV findet seit tape.TV, joost, MyVideo-Musik-TV & co im Internet statt – nur besser! Dem User stehen vielfältige Filter- und Personalisierungsfunktionen zur Verfügung.
Ein neuer Stern am Himmel: putpat.tv!
Zur Zeit noch in der Betatestphase, soll die Plattform im Sommer allen Interessierten zur Verfügung stehen. Nach der ersten Testphase scheint pupat tatsächlich das halten zu können, was es verspricht. Hier läuft nur die Musik, die der Nutzer auch wirklich sehen möchte. Anstatt einer unpersönlichen, vom Sender vorgegebenen Playlist gibt es bei putpat die Möglichkeit, ein individuelles Musikprogramm zusammen zustellen. Das persönliche Profil kann mit Bewertungen für einzelne Songs ergänzt werden.
Sei dein eigener Programmchef
Die User können sich ihr Fernsehprogramm per Schieberegler selber zusammenmischen, in dem sie einfach auswählen, wieviel Prozent z.B. Rock, Pop oder Electronica sie hören wollen. Sie können einzelne Songs bewerten und sogar ihr Userprofil des Webradios last.fm zu putpat übertragen.
Den Mix erstellt der sogenannte „Veequalizer‟. Dieser kann mit Künstlern, Musikrichtungen und Stimmungen befüllt und gewichtet werden. Aus den ausgewählten Favoriten mischt putpat schließlich einen bunten Mix an Musikvideos zusammen und spielt sie nacheinander in voller Länge ab – als eigener Kanal mit dem Namen seines Nutzers.
Ergänzend dazu sind acht Kanäle nutzbar, deren Inhalt von den putpat-Machern vorgegeben wird. Hier gibt es zum Beispiel Charts, Rock oder Retro-Sounds.
putpat.tv — Musikfernsehen der Zukunft?
Jeder Titel kann auch einzeln bewertet oder für immer verbannt werden. Auch dahinter steckt nicht nur eine Spielerei für zwischendurch, sondern eine spezielle Funktion: je häufiger eine Wertung abgegeben wird, desto schneller soll der putpat-Player lernen, welche Musik sein Nutzer mehr mag und welche weniger. Beliebte Songs werden dann häufiger abgespielt als jene, die eine schlechte Wertung erhalten haben.
Das folgende Video gibt einen kleinen Einblick in das neue Musik-Fernsehen:
putpat.tv Preview from egoo.de on Vimeo
Zum Start sollen etwa 20.000 Titel verfügbar sein. Von den vier großen Plattenfirmen ist EMI bisher aber noch nicht dabei. Mittelfristig planen die Putpat-Macher mit 50.000 Videos. Dann sollen auch die Clips zahlreicher Independent-Labels abrufbar sein. Momentan befindet sich der Dienst noch in einer Closed-Beta, der offizielle Start soll im Sommer diesen Jahres erfolgen.
Die Internetgemeinde reagierte geradezu euphorisch auf den Launch der putpat–Betaversion. O-Ton eines Testers: „für Musikfans sind die Inhalte mehr als eine Spielerei für zwischendurch. Es wartet ein echter Augen- und Ohrenschmaus.“
Wir warten gespannt auf den Start, dann wird sich zeigen, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind und wie groß das Angebot an Musikvideos tatsächlich sein wird. Zusätzliche Infos bieten zwei detaillierte Erfahrungsberichte von Betatestern: Betatester 1 (Weltkompakt)Betatester 2
Und sonst? - es gibt ja nicht nur Videos!
Nachdem Ende der 90er das MP3-Zeitalter begann, verlagerte sich auch der Musikkonsum ins Internet. Musik hören, Radioprogramme streamen, Musikvideos anschauen – all das findet also schon lange im Internet statt. Es entstanden neue Internet-Radiosender, klassische Radiostationen bieten Live-Streamings ihrer Sendungen via Internet an.
Aber vor allem neue Plattformen sind es, die im Zuge von Web 2.0 die Möglichkeiten des Mediums nutzen. Last FM, Grooveshark, blip.fm, slacker.com oder andere, jeder kann hier sein eigenes Musikprogramm hören - ob als persönlicher Radiostream, individuelle Songauswahl oder als Genre-Playlist. Songs, Alben, Genre oder Künstler können frei gewählt, individuell gemixt oder als Zufallsauswahl abgespielt werden.
Dazu gibt es noch eine Vielzahl von nützlichen Mehrwertdiensten für die User wie z.B. persönliche Musikvorschläge, Empfehlungen, Direkt-Downloads, Hintergrundinfos oder auch die Möglichkeit Playlisten und Radiostationen anderer User zu hören. Und zu guter letzt gibt es die Skip-Funktion, mit der Songs übersprungen werden können.
Online shoppen mit Freunden
02. Juni 2009 | Beitrag erstellt von Heinz Frentrop
Viele Online Shopper finden Bewertungen des Wunschprodukts anderer Käufer hilfreich. Bleibt die Unsicherheit, ob man der Meinung von Fremden trauen kann. Was wäre, wenn man gleich die eigenen Freunde um Rat fragen könnte? Eine neue Social-eCommerce-Lösung der amerikanischen Marketingagentur Fluid Inc. macht es möglich. Onlineshops können sie in ihr Shopsystem einbauen und geben dem Nutzer so die Möglichkeit, Kontakt zu seinen Facebook-Freunden aufzunehmen. Gemeinsam kann er sich über das Produkt austauschen, ohne den Shop zu verlassen.
Onlineshop-Betreiber erhoffen sich davon gleich mehrere Vorteile: Stimulierung des Kaufimpulses am „Point of Decision“, Intensivierung des Einkaufserlebnisses, Erhöhung des Traffics im virtuellen Verkaufsraum. Setzen sich solche Angebote durch, werden Marken sich weit intensiver um soziale Netzwerke kümmern müssen, um ihre Zielgruppen noch zu erreichen.
- ökologie 3d adidas analyse annie leibovitz app apple arbeitswelt architektur augmented reality bing brand communities browser communities cultural insights design digital box digitale markenführung echtzeit-web facebook generation x generation y google grammy awards handarbeit hyperinflation illustration initiative d21 internetnutzung iptv kalender 2010 kogi bbq konvergenz kunst lego louis vuitton marke markenführung mashups medien microsoft mobile mobile media mobiles internet mond musik musikvideo netzwerke online-marketing onliner plakat print radio recycling safari simbabwe social media social shopping sponsored information spot star wars suche suchmaschine sushi teenager twitter umwelt uniqlo video virals visionaire visualisierung webdesign werbebanner werbung werte wm 2010 wohnen
Letzte Kommentare
Letzte Kommentare
Letzte Kommentare
- Dito
- 22.07.2010 12:36
- Vielen Dank für die freundliche Unterstützung
- 24.06.2010 13:07
- Schöner Post
- 16.04.2010 12:43
- Lost in Translation mal anders
- 08.03.2010 10:57
Letzte Beiträge
Letzte Beiträge
Letzte Nachrichten
- Katastrophale Kettenreaktion
- 31.08.2010 16:06
- Lockengelöt
- 18.08.2010 17:56
- Hallo Gen Y!
- 30.07.2010 13:29
- Twitter gegen Hunger
- 12.07.2010 10:27
Kategorien
Kategorien
- Arbeitswelt(1)
- [-]Design(5)
- Corporate Design(0)
- Typografie(0)
- Webdesign(1)
- Kommunikation(4)
- Markenführung(9)
- Medien(2)
- Mobile(2)
- [-]Netzkultur(23)
- Kunst(1)
- Musik(2)
- Social Media(8)
- Web 2.0(4)
- Strandgut(3)
- [-]Technik(7)
- Browser(1)
- Suchmaschinen(2)
- Werbung(9)
Blogs die wir mögen

































Social Bookmarking