Willkommen im Blog des XEO-Teams. Hier finden Sie originelle Kampagnenideen, herausragendes Design und wegweisende Weblösungen aus der Welt der Markenkommunikation. Persönliche Lieblinge des XEO-Teams, subjektiv zusammengestellt.
(Marken-)Liebe geht durch den Magen
26. Juni 2009 | Beitrag erstellt von Heinz Frentrop
Wie interessiert man Kunden für seine Einbauküchen? Zum Beispiel, indem man die Ereignisse und Missgeschicke der letzten Party erzählt. Ikea macht das auf seiner Website in Form von kurzen Videos. Sehenswert werden die Episoden, weil alle Filme rückwärts ablaufen. Ikea nennt die Bewegtbild-Präsentation konsequent „Entdecke deine Küche von Z–A“. Im Vordergrund steht die Unterhaltung, die Hinweise auf die Produkt-Highlights bleiben unaufdringlich. Ein weiteres Beispiel für die intelligente und interaktive Markenkommunikation des Möbelgiganten. Hier geht's zur Küchenparty:
Apple legt vor: Safari 4.0 mit Turbo Boost in den Browserkampf
15. Juni 2009 | Beitrag erstellt von Heinz Mostert
Apple hat die neue Version seines Web-Browsers Safari bereit gestellt. Darin hat der Hersteller eine Reihe von Neuerungen umgesetzt und auch etliche Sicherheitslücken aus den Vorversionen beseitigt.
Innerhalb der ersten drei Tage wurde der neue Safari 4-Browser bereits elf Millionen mal heruntergeladen, davon mehr als sechs Milionen Downloads der Windows-Version.
Laut PC Welt führt Apple in den Sicherheitshinweisen zu Safari 4.0 insgesamt 48 Sicherheitslücken der Vorversionen auf, die der Hersteller beseitigt hat. Allein 33 davon betreffen WebKit, den HTML-Renderer, auf dem Safari ebenso aufbaut wie Google Chrome.
Der Turbo: Die JavaScript-Engine Nitro
Nach Herstellerangaben ist der Safari der schnellste Browser auf dem Markt. Basierend auf der Nitro JavaScript Engine, die JavaScript acht mal schneller ausführen soll als der Internet Explorer 8 von Microsoft. Auch HTML-Seiten sollen ca. drei mal schneller geladen werden als im IE8 und im Firefox 3. Dafür (ver)braucht der neue Safari aber auch ziemlich viel Arbeitsspeicher.
Safari 4 setzt auch auf die neusten Internetstandards und unterstützt HTML 5, Offline-Technologien und verbesserte CSS-Effekte (CSS 3). Das sind zwei Internet-Sprachen, die in Zukunft wichtig werden können: Web-Anwendungen sind so in der Lage, Inhalte zu speichern, auch wenn die Internet-Leitung unterbrochen ist.
Der Browserkampf wird härter
Internet Explorer 8, Firefox 3.5, Google Chrome 2.0, Opera 9.6 etc. und jetzt Safari 4 – der PC User hat viel Auswahl.
Im Browserbenchmark hat der neue Safari klar die Nase vorn. Safari 4 hat als erster fertiger Browser den Acid3-Kompatibilitätstest mit 100 Punkten bestanden. Die aktuelle Vorab-Version von Opera 10 sowie Chrome 2.0 schaffen dieses Wertungsergebnis zwar ebenfalls, allerdings mit kleinen Schönheits-
fehlern. Firefox 3.5 (Beta) erreicht dagegen nur 96 von 100 Punkten.
Dafür ist der Mozilla-Browser bereits seit der zweiten Beta für das Touchzeitalter gerüstet - genau wie der Safari 4, der unter anderem ein Zoomen durch Multitouch-Gesten unterstützt.
Die Funktionen des Safari 4
Der neue Browser besticht natürlich wieder durch das Design, einige der neuen Funktionen sind aber bereits von der Konkurrenz bekannt. In der Suchleiste etwa werden automatisch Begriffe von Google vorgeschlagen, was bereits Browser wie Mozillas Firefox umsetzen. Auch nicht neu ist die automatische Vervollständigung von Adresszeilen. Das Seiten-Zoomen, mit dem sämtliche Elemente einer Seite vergrößert dargestellt werden, beherrschen ebenfalls andere Webbrowser.
Top Sites: Nutzer erhalten mit «Top Sites» eine visuelle Vorschau häufig besuchter Webseiten in einer 3D-Ansicht. Als Darstellungsoption stehen 3 Zoomstufen zur Auswahl.
Cover Flow: Suchen im Verlauf oder in den Lesezeichen wie beim Durchblättern von Alben-Covern in iTunes. Dabei werden die Bilder der jeweiligen Startseiten angezeigt.
Tabs on Top: Überarbeitetes Tabbed-Browsing mit einfachen Drag-and-Drop-Verwaltungsmöglichkeiten sowie einem Button zum Anlegen neuer Tabs für die Symbolleiste. Zieht man zum Beispiel eine der Registerkarten aus dem Fenster heraus, öffnet sich diese in einem neuen Browserfenster.
Full History Search: Durchsucht Überschriften, Web-Adressen oder komplette Texte kürzlich besuchter Webseiten, um schnell und einfach zu diesen Webseiten zurückzukehren.
Smart Address Field: Komplettiert automatisch URLs, in dem es Vorschläge aus der Liste besuchter Top Sites, Lesezeichen und Verlauf anzeigt.
Smart Search Field: Anwender können ihre Suche mit Google Suggest oder um kürzlich gesuchte Begriffe verfeinern;
Full Page Zoom: Stellt Webseiten vergrössert dar, ohne einen Qualitätsverlust bei der Auflösung zu haben.
Fazit:
Mit der neuen Browser-Version steigert Apple die Attraktivität von Safari enorm.
Bleibt abzuwarten, ob sich die Machtverhältnisse auf dem Browsermarkt in Zukunft weiter verändern und wie die User auf das immer breitere Angebot an Browsern reagieren.
Doch solange Mozilla fleißig an der Weiterentwicklung des Firefox arbeitet und weiterhin nützliche Add-Ons zur Verfügung stehen, wird so schnell kein eingefleischter PC-User den bisherigen Browser wechseln.
Das Musikfernsehen ist tot, es lebe das
(IP-) Musikfernsehen!
04. Juni 2009 | Beitrag erstellt von Heinz Mostert
28 Jahre nachdem im August 1981 mit der Ausstrahlung von 'Video killed the Radio Star' von den Buggels das MTV-Zeitalter begann, ist das klassische Musikfernsehen tot. Das Programm der Musiksender verkam zu einer Kakophonie aus nervtötenden Klingeltonwerbespots und Dating-Shows. Mit putpat.tv soll alles besser werden.
Internet killed the Musikfernsehen
Die Musikvideokultur ist weiter gezogen: ins Internet. Schon als das neue Jahrtausend kam und das Goldene Zeitalter des Musikfernsehen zu Ende ging, begann im Internet die Musikvideo-Revolution gleich an mehreren Fronten. Und mit YouTube war die Revolte perfekt.
Im Internet kam das Musikvideo zu neuen Ehren und neuer Bedeutung für die Selbstvermarktung nicht nur junger Nachwuchsbands. Auch das klassische Musikfernsehen nach dem Vorbild MTV findet seit tape.TV, joost, MyVideo-Musik-TV & co im Internet statt – nur besser! Dem User stehen vielfältige Filter- und Personalisierungsfunktionen zur Verfügung.
Ein neuer Stern am Himmel: putpat.tv!
Zur Zeit noch in der Betatestphase, soll die Plattform im Sommer allen Interessierten zur Verfügung stehen. Nach der ersten Testphase scheint pupat tatsächlich das halten zu können, was es verspricht. Hier läuft nur die Musik, die der Nutzer auch wirklich sehen möchte. Anstatt einer unpersönlichen, vom Sender vorgegebenen Playlist gibt es bei putpat die Möglichkeit, ein individuelles Musikprogramm zusammen zustellen. Das persönliche Profil kann mit Bewertungen für einzelne Songs ergänzt werden.
Sei dein eigener Programmchef
Die User können sich ihr Fernsehprogramm per Schieberegler selber zusammenmischen, in dem sie einfach auswählen, wieviel Prozent z.B. Rock, Pop oder Electronica sie hören wollen. Sie können einzelne Songs bewerten und sogar ihr Userprofil des Webradios last.fm zu putpat übertragen.
Den Mix erstellt der sogenannte „Veequalizer‟. Dieser kann mit Künstlern, Musikrichtungen und Stimmungen befüllt und gewichtet werden. Aus den ausgewählten Favoriten mischt putpat schließlich einen bunten Mix an Musikvideos zusammen und spielt sie nacheinander in voller Länge ab – als eigener Kanal mit dem Namen seines Nutzers.
Ergänzend dazu sind acht Kanäle nutzbar, deren Inhalt von den putpat-Machern vorgegeben wird. Hier gibt es zum Beispiel Charts, Rock oder Retro-Sounds.
putpat.tv — Musikfernsehen der Zukunft?
Jeder Titel kann auch einzeln bewertet oder für immer verbannt werden. Auch dahinter steckt nicht nur eine Spielerei für zwischendurch, sondern eine spezielle Funktion: je häufiger eine Wertung abgegeben wird, desto schneller soll der putpat-Player lernen, welche Musik sein Nutzer mehr mag und welche weniger. Beliebte Songs werden dann häufiger abgespielt als jene, die eine schlechte Wertung erhalten haben.
Das folgende Video gibt einen kleinen Einblick in das neue Musik-Fernsehen:
putpat.tv Preview from egoo.de on Vimeo
Zum Start sollen etwa 20.000 Titel verfügbar sein. Von den vier großen Plattenfirmen ist EMI bisher aber noch nicht dabei. Mittelfristig planen die Putpat-Macher mit 50.000 Videos. Dann sollen auch die Clips zahlreicher Independent-Labels abrufbar sein. Momentan befindet sich der Dienst noch in einer Closed-Beta, der offizielle Start soll im Sommer diesen Jahres erfolgen.
Die Internetgemeinde reagierte geradezu euphorisch auf den Launch der putpat–Betaversion. O-Ton eines Testers: „für Musikfans sind die Inhalte mehr als eine Spielerei für zwischendurch. Es wartet ein echter Augen- und Ohrenschmaus.“
Wir warten gespannt auf den Start, dann wird sich zeigen, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind und wie groß das Angebot an Musikvideos tatsächlich sein wird. Zusätzliche Infos bieten zwei detaillierte Erfahrungsberichte von Betatestern: Betatester 1 (Weltkompakt)Betatester 2
Und sonst? - es gibt ja nicht nur Videos!
Nachdem Ende der 90er das MP3-Zeitalter begann, verlagerte sich auch der Musikkonsum ins Internet. Musik hören, Radioprogramme streamen, Musikvideos anschauen – all das findet also schon lange im Internet statt. Es entstanden neue Internet-Radiosender, klassische Radiostationen bieten Live-Streamings ihrer Sendungen via Internet an.
Aber vor allem neue Plattformen sind es, die im Zuge von Web 2.0 die Möglichkeiten des Mediums nutzen. Last FM, Grooveshark, blip.fm, slacker.com oder andere, jeder kann hier sein eigenes Musikprogramm hören - ob als persönlicher Radiostream, individuelle Songauswahl oder als Genre-Playlist. Songs, Alben, Genre oder Künstler können frei gewählt, individuell gemixt oder als Zufallsauswahl abgespielt werden.
Dazu gibt es noch eine Vielzahl von nützlichen Mehrwertdiensten für die User wie z.B. persönliche Musikvorschläge, Empfehlungen, Direkt-Downloads, Hintergrundinfos oder auch die Möglichkeit Playlisten und Radiostationen anderer User zu hören. Und zu guter letzt gibt es die Skip-Funktion, mit der Songs übersprungen werden können.
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