Willkommen im Blog des XEO-Teams. Hier finden Sie originelle Kampagnenideen, herausragendes Design und wegweisende Weblösungen aus der Welt der Markenkommunikation. Persönliche Lieblinge des XEO-Teams, subjektiv zusammengestellt.


Kunststoff-Klötzchen mit erweiterter Realität

15. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Holger Haas

Was passiert wenn ein Kinderzimmer-Klassiker auf moderne Technologie trifft? Es entsteht eine verspielte und innovative Idee.

Lego Digital Box

Beim dänischen Steinchen-Produzenten Lego nennt sich dieses Ergebnis „Digital Box“. Hierbei handelt es sich um ein neues System, mit dem Lego seinen Auftritt im Handel erweitert und seine Kunden schon im Laden einen Einblick in die Packung werfen lässt. Und dies auf spektakuläre Weise.

 

Die „Digital Box“ selbst ist eine gelbe Box ausgestattet mit Kamera, Monitor und Lautsprecher. Hält man nun eine Lego Verpackung vor die Box, wird diese von der Kamera erkannt. Auf dem Monitor wird dann ein virtuelles 3D-Modell des Inhaltes auf die Packung gezaubert, das jeder Bewegung, die man vor der Kamera vollführt, folgt. Aber da dies noch nicht genug des Besonderen ist, sind alle Modelle auch noch animiert. So lässt der Helikopter seinen Rotor kreisen oder die Feuerwache seine Fahrzeuge ausrücken.

Möglich macht das Ganze die so genannte „Erweiterte Realität“ (Augmented Reality): Das reale Bild wird durch eine virtuelle Realität erweitert, die über dem Bild liegt. Eine Technologie, die immer häufiger auch in der Werbung ihren Einsatz findet. Zur Umsetzung holte sich Lego mit metaio einen der führenden Anbieter auf diesem Gebiet ins Boot. Und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Da wird der eine oder andere Elternteil wohl mal was länger beim Einkauf verbringen – es lebe das Kind im Manne (oder der Dame).

 

15. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Holger Haas in Kommunikation / Markenführung  | 1 Kommentare | Kommentar schreiben
Tags:lego,digital box,3d,augmented reality,

Marke ich.

15. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Ben Rünger

Bob Sinclar aka Christophe Le Friant: Hugh Hefner’s imaginary son, Fan von Prince, besessen von Musik. DJ, Producer, Selbstdarsteller.

Geboren 1969 zelebriert Bob Sinclar seinen 40. Geburtstag in Verbindung mit den Highlights dieses Jahres. Und die neue CD erscheint auch rechtzeitig dazu: Born in 69. Mit dabei gute alte Freunde: die Sugarhill Gang, „To the hip, hop, the hippid hippid to the hip, hop, you don’t stop ...“ Bob Sinclar ist Meister der Selbstvermarktung und zieht alle Register, die das Internet zu bieten hat.

Bob Sinclar: Born in 69

Bob Sinclar: Born in 69

Bob Sinclar: Born in 69

Playbob Magazin

Bob Sinclar website

Bob Sinclar website

Bob Sinclar website

Born in 69

Die Website für Bob Sinclar’s neues Album „Born in 69“. Innovatives Design-Konzept: Digitale Collage als Informationsträger auf Basis von Full-Flash. Das außergewöhnliche, schräge Motiv der Website hat der amerikanische Künstler  Martin Denker gestaltet. Alle Kanäle des digitalen Marketings werden genutzt: direkte Verlinkung zu iTunes und Amazon, in die Communities Faceboob und myspace. Vielfältige Features, Videos, Bilder und Goodies.

PLAYBOB

Zu seinem 40. Geburtstag widmet sich Bob Sinclar selbst ein ganzes Magazin: LOVERBOB. Narzistisch, ironisch, schräg – dezent gespickt mit Playboy-Zitaten. Und wieder ist Martin Denker Picture Jockey und verantwortlich für das extrovertierte Cover Design. Auf der Website gibt’s cooles Web-Design: Moving Colors, ermöglicht durch die Flash-Navigation. Und natürlich das Magazin PLAYBOB zum digitalen Blättern. Als Printversion ist es ebenfalls erhältlich.

 

Martin Denker: Picture Jockey
Weitere Informationen und Verkaufsangebote der Werke von Martin Denker:

artnet

ruffklasse

15. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Ben Rünger in Markenführung  | 0 Kommentare | Kommentar schreiben
Tags:marke,webdesign,design,illustration,musik,

Wenn Geld keine Rolle mehr spielt

14. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Marion Winter

„The Zimbabwean“ druckt Werbekampagne auf Geldscheinen

Dank Mugabe ist Geld nur Makulatur“. © TWBA

„Thanks to Mugabe Money is Wallpaper"

In dem krisengeschüttelten Simbabwe gibt es kaum noch Waren, dafür aber tonnenweise Geld. Um der Inflation von rund 230 Millionen Prozent nachzukommen, wurden erst kürzlich 100-Trillionen-Dollar-Scheine in Umlauf gebracht. Kritische Journalisten wie auch die der Wochenzeitung „The Zimbabwean“, sind längst vor der Diktatur Robert Mugabes ins benachbarte Südafrika geflohen. Dort erscheint auch der regimekritische „The Zimbabwean“. Die Wochenzeitung wird nach Simbabwe exportiert, wo sie allerdings dank einer Luxussteuer von 55% kaum jemand kaufen kann.

 

Kämpft gegen das Regime, das das Land lahmgelegt hat“. © TWBA

„Fight the regime that has crippled a country."

Um den Vertrieb in Simbabwe zu sponsern versucht das Blatt nun den Verkauf in Südafrika anzukurbeln. Mit schmalen Budget wandte sich „The Zimbabwean“ an den südafrikanischen Ableger der Werbeholding TWBA. Dort entstand eine Kampagne, die die Hyperinflation des Nachbarlandes in den Fokus stellt und sich deren Auswirkungen zunutze macht: Simbabwisches Geld ist inzwischen viel billiger als Papier. Also werden die Plakate aus den nahezu wertlosen Scheinen gefertigt und in südafrikanischen Metropolen wie Kapstadt oder Johannesburg geklebt.

 

Die 100-Trillionen-Dollar-Scheine werden zu Flyern und Postern, die auf den Straßen und an Universitäten verteilt oder an Politiker und Industrielle verschickt werden. So entsteht aus Mangel die wohl teuerste Kampagne der Welt – jedenfalls dem Nennwert der Scheine nach. Geniale Idee. Das fanden auch die Juroren des Cannes Lions International Advertising Festival und prämierten die Kampagne mit neun Löwen, davon fünf goldene. Und nicht nur das. Gebracht hat es auch eine Menge: Der Verkauf der Zeitung stieg um 200%.

 

Links: 

http://www.tbwa.co.za/

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,633854,00.html

Nachtrag am 28. Juni 2010

Nie zuvor war laut W&V 24/2010 eine Kampagne so erfolgreich wie die "Trillion Dollar Campaign". Die Zugriffe auf die Website des Zimbabwean vervielfachten sich um 361 Prozent, Werbe- und Vertriebserlöse stiegen um 706 Prozent. Mit einem geringen Etat wurde ein Mediawert von rund einer halben Million Euro erzielt. Die Macher der Kampagne erhielten dafür 39 Auszeichnungen.

14. Juli 2009 | Beitrag erstellt von Marion Winter in Kommunikation / Werbung  | 0 Kommentare | Kommentar schreiben
Tags:werbung,plakat,print,simbabwe,hyperinflation,

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